Aktuelles rund um die Fanszene Nürnberg

  • Zitat

    Feuerlöscherwerfer: VAG will 31.000 Euro von Club-Fan

    Dreieinhalb Jahre nach der Tat fordert nun die VAG Schadenersatz von dem Nürnberger. Knapp 31.000 Euro verlangen die Verkehrsbetriebe unter anderem für Schäden an den beiden U-Bahnen und für die Lohnfortzahlung der verletzten und traumatisierten U-Bahnfahrerin. Der Beklagte hält nicht alle Forderungen für gerechtfertigt.


    Am ersten Verhandlungstag am Dienstag sind fünf Zeugen geladen. Für Anfang April ist ein weiterer Prozesstermin angesetzt. Der 26-Jährige hatte bereits während des Strafprozesses der VAG-Mitarbeiterin ein Schmerzensgeld bezahlt.

    http://www.nordbayern.de/regio…ro-von-club-fan-1.7081019

  • Vieleicht überdenkt ja der ein oder andere mal sein Verhalten wenn er zum Fussball fährt durch so ein Urteil. Kenne genug Kandidaten die immer recht agressiv werden wenn se voll sind und sich nimmer im Griff haben. Da kommt dann eins zum anderen und schon ist es passiert.

  • Über das Strafurteil braucht man nicht mehr diskutieren. Das ist rechtskräftig.


    Der Täter ist der VAG auch zum Schadensersatz verpflichtet. Ob die geltend gemachte Summe berechtigt ist, wird der Zivilprozeß zeigen.


    Die nächste Frage ist dann, ob die VAG ihre Forderung auch bedient bekommt, sprich ob beim Täter noch gross was zu holen ist. Ein Urteil kann zunächst einmal 30 Jahre lang vollstreckt werden.

  • Über das Strafurteil braucht man nicht mehr diskutieren. Das ist rechtskräftig.


    Der Täter ist der VAG auch zum Schadensersatz verpflichtet. Ob die geltend gemachte Summe berechtigt ist, wird der Zivilprozeß zeigen.


    Die nächste Frage ist dann, ob die VAG ihre Forderung auch bedient bekommt, sprich ob beim Täter noch gross was zu holen ist. Ein Urteil kann zunächst einmal 30 Jahre lang vollstreckt werden.

    Der Täter hatte einen gut gehenden Laden in der City, der weiterhin betrieben wird.

    Soll übrigens ein vorblidlicher Strafgefangener sein.

    Kenne da einen seiner Schließer!

  • Auch wenn die Tat nicht zu entschuldigen ist, so halte ich nach wie vor 7 Jahre für zu heftig!

    Ja, ähm, wer FEUERLÖSCHER auf Züge wirft, begeht (versuchten) Mord. Da gibt es noch nicht mal Nuancen. Keine Notwehr, kein Anlass, keine Rechtfertigung. 17 Jahre wären auch okay gewesen.

  • Ja, ähm, wer FEUERLÖSCHER auf Züge wirft, begeht (versuchten) Mord. Da gibt es noch nicht mal Nuancen. Keine Notwehr, kein Anlass, keine Rechtfertigung. 17 Jahre wären auch okay gewesen.

    Selbst die Staatsanwaltschaft hatte damals weniger gefordert!

    Nicht falsch verstehen, ich bin für harte Strafen. Aber wenn, dann immer und überall.

    Und nicht bei einem fünf Augen zudrücken, und beim nächsten gnadenlos sein.

  • 7 Jahre heißt ja in Deutschland: bei guter Führung nach der Hälfte raus... von daher ist das Strafmaß sicher nicht zuviel. Nur weil Du zufällig Fußballfan von schwarz-rot, blau-weiß, schwarz-gelb oder lila-blassblau bist heißt das nicht, dass man sich aufführen muss wie ein Neandertaler.

  • Ich bin durchaus für Abwägungen... Recht und Gerechtigkeit sind selten dasselbe, obwohl das geifernde Kommentarspaltennazis gerne anders hätten (besonders bei medial auffälligen Verfahren). Ich finde nur diese Tat wirklich äußerst verabscheuungswürdig. Das Werfen eines so schweren Gegenstandes passt bei mir noch nicht mal zur "Kurzschlusshandlung."

  • Ich bin durchaus für Abwägungen... Recht und Gerechtigkeit sind selten dasselbe, obwohl das geifernde Kommentarspaltennazis gerne anders hätten (besonders bei medial auffälligen Verfahren). Ich finde nur diese Tat wirklich äußerst verabscheuungswürdig. Das Werfen eines so schweren Gegenstandes passt bei mir noch nicht mal zur "Kurzschlusshandlung."

    Nachdem wir jetzt vom Feuerlöscherwerfer bei den Nazis gelandet sind macht eine weitere Diskussion wohl keinen Sinn mehr.

  • Bin mir sehr sicher, dass du das immer noch genau so sehen würdest, wenn er den Feuerlöscher auf die darunter liegende Straße geworfen und es einen Autofahrer erwischt hätte.


    Viel zu harte Strafe und es ist doch gar nichts passiert und so ;)




    Das war eine der wenn nicht sogar die dämlichste Aktion seit langer langer Weile. Nichts zu relativieren, nichts zu beschönigen, nichts zu debattieren. Einen U-Bahnzug entglasen ist eine Sache. Den Feuerlöscher entleeren ist eine Sache. Einen mehrere Kilogramm schweren Feuerlöschre aus einer fahrenden U-Bahn werfen ... ergibt eben 7 Jahre und mehrere zehntausend Euro Schadensersatzforderungen.


    Der Typ Soll froh sein, dass die Fahrerin durch Zufall nur leicht verletzt wurde.

  • Wie gesagt, ich bin ja ein Befürworter härterer Strafen.

    Trotzdem war ich damals vom Strafmaß überrascht, wie wahrscheinlich auch der Herr Staatsanwalt und andere Prozessbeteiligte.

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