Maximilian Knauer

  • Ich kann den Artikel wegen der Paywall nicht lesen, der Rassismus-Skandal im NLZ der Bayern ist aber schon länger öffentlich bekannt. Inwiefern bzw. ob namentlich Knauer darin verwickelt war habe ich bisher nirgends nachlesen können. Die zentrale Figur, gegen die sich die inzwischen als erwiesen geltenden Vorwürfe in erster Linie gerichtet haben, war jemand anderes.


    Dieses Interview gibt einen Einstieg in das Thema, für diejenigen die es interessiert:

    FC Bayern: Interview mit NLZ-Chef: Herr Sauer, hat der Campus ein Rassismus-Problem? | FC Bayern

  • Der Sohn meines besten Freundes hat die letzten 3 Jahre in der Mannschaft von Knauer gespielt. Er und auch sein Sohn sprechen nur in den besten Tönen von ihm.

    Er muss ein wirklich guter Trainer sein!


    Mein Freund sagt, dass es eher eine Hetzkampagne gegen ihn ist.

  • Ganz so einfach sollte man es sich aber auch nicht machen. Ich verstehe ja, dass hier niemand ein Interesse dran hat, dass der neue Nachwuchstrainer beschädigt wird. Dass das Thema aufkommt liegt aber nicht an den Medien, sondern ist den Umständen geschuldet, die im NLZ der Bayern geherrscht haben und mehrere Kündigungen zur Folge hatten.


    Wie der FC Bayern Knauers Rolle im Skandal bewertet hat und ob sein Abgang damit in Zusammenhang steht ist bislang unklar. Aber das hier eine mediale Aufarbeitung stattfindet finde ich nicht verwerflich, so lange es fair bleibt.

  • Lt. bild hat er unter eine WhatsApp Nachricht des damaligen Haupttäters sieben Emojis gesetzt.

    Kann jetzt jeder für sich bewerten, ob man ihm dafür für alle Ewigkeiten die Trainertätigkeit verwehren soll.

  • Die Frage ist doch, ob wir uns es als Verein leisten können, sollte an dem Bericht etwas dran sein, unserem Image nach außen zu schaden?

    Gerade im Hinblick auf die Stadt der Menschenrechte und CSR - Tätigkeiten des Vereins gegen Rechts und Rassismus.

    Auch ein Emoji hat einen sprachlichen Inhalt.

  • Die Chatverläufe scheinen ja vorzuliegen... Dann ist das auch keine "Hetzkampagne" gegen ihn, er ist dann einfach ein Vollidiot. Und ich weiß, dass es sich "nur" um Emojis handelt. Aber wer sowas lustig findet, der hat meiner Meinung nach nichts in so einer Funktion, die er bei uns antreten soll, zu verlieren. Außerdem war er ja länger in der WhatsApp-Gruppe, selbst wenn er aktiv nichts rassistisches geschrieben hat, so hat er es ja mindestens toleriert. Die bisherige Reaktion vom Verein finde ich sehr mau...

  • Ich tue mir sehr schwer, hier eine Meinung zu bilden. Auf der einen Seite stimme ich Herrn Herr Keblawi zu, Rassismus ist nicht zu tolerieren und auch nicht abzutun. Das Transparent der Bayern Fans ("Jeder, der rassistische Scheiße toleriert, hat in unserem Verein nichts zu suchen") trifft es da sehr gut, dass würde ich auch für unseren Verein zu 100% unterschreiben.

    Auf der anderen Seite tue ich mir schwer, einem jungen Menschen, der hier zwar einen Fehler begangen hat, aber halt auch keinen auf Metzelder Niveau, deshalb lebenslanges Berufsverbot zu erteilen. Da sollte schon jeder eine zweite Chance verdient haben.

    Ich gehe davon aus, dass das Thema in den Gesprächen mit Knauer angesprochen wurde und Hecking/Wiesinger sich ein ausführliches Bild gemacht haben. Wenn Knauer seinen Fehler einsieht, und man überzeugt ist, dass da keine rassistische Grundeinstellung versteckt, dann möchte ich ihn nicht vorverurteilen, und dann kann ich auch damit leben, wenn man ihm diese Chance gibt. Das Risiko, welches man sich damit ins Haus holt und dass es da wirklich 0,0 Spielraum für zukünftige Fehler gibt, sollte aber allen Beteiligten klar sein.

  • Zitat

    Ein Ausschnitt aus dem Chatverlauf aus dem Jahr 2018, der den Nürnberger Nachrichten vorliegt, offenbart Abgründe. Da geht es um "Neger", "drecks Tunesier (die stinken übrigens auch alle)", "Kameltreiber" und so weiter. Unter einem Bild, das einen Lieferwagen mit der Aufschrift "Bimbo" zeigt, kommentiert einer: "Hier werden die Neger von A nach B transportiert." Maximilian Knauer, der in seiner angedachten Funktion als Nachwuchstrainer beim 1. FC Nürnberg unter anderem jungen Menschen Werte vermitteln soll, kommentiert unter diesen Spruch sieben Tränenlach-Emojis. Eine Antwort, die Rassismus nicht nur toleriert, sondern bestätigt und bestärkt.

    hm, das ist jetzt aber nicht so ganz harmlos! =O

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