Clubfrauen - 1. Bundesliga 2023/24

  • Und wenn meine Oma RĂ€der hĂ€tte, wĂ€re sie ein Bus.


    Im Ernst. Alles sehr unwahrscheinlich. Falls die MĂ€nner so einen Niedergang erfahren wĂŒrden, wĂŒrde die Frauenabteilung wĂ€hrenddessen vermutlich selbst darunter leiden, und an KonkurrenzfĂ€higkeit einbĂŒĂŸen.


    Frauenfußball wird mMn nie den Stellenwert, die QualitĂ€t und das Interesse des Herrenfußballs besitzen/erzeugen. Sportlicher Erfolg wird das nicht ausgleichen.


    Die WNBA in den USA z.b. scheint was die ProfessionalitĂ€t angeht, sehr gut gefĂŒhrt zu werden. Trotzdem bleibt sie ein DraufzahlgeschĂ€ft, das ohne das Geld der NBA, so nicht möglich wĂ€re.

  • Mit dem Erinnerungen an vergangene - schönere - Zeiten. Und sollten die Herren mittelfristig in der vierten Liga spielen und sich die Damen in der ersten etablieren (was nicht heißt dass ich mir das wĂŒnsche) mĂŒsste der Verein das Geld auch entsprechend umstrukturieren. Und mit dem Erfolg kommen die Zuschauer bzw bleiben da.


    Zudem mĂŒsste sich die Geldfrage erneut stellen wenn sich der Frauenfußball weiterhin professionalisiert, der FCN hier dabei wĂ€re und im Herrenfußball immer weiter abrutscht.


    Ein Nischendasein auf dem Niveau von Eishockey oder Basketball wĂ€re fĂŒr den Frauenfußball doch tatsĂ€chlich ein Erfolg. Nicht nur in NĂŒrnberg

    Klar, wenn der Club in die vierte Liga absteigt wĂŒrden die Zuschauer dann zu den Damen gehen.


    Frage, glaubst du sowas wirklich?


    Und ja, ein Zuschauerniveau wie im Basketaball oder im Eishockey wĂ€re fĂŒr die Damen ein riesen Erfolg,

  • wie hat es denn zB Meppen gemacht? Waren als Drittligist (Herren) in der Frauen-Bundesliga. Wolfsburg ist auch ein bsp bei dem die Frauen viel erfolgreicher sind

  • Wieso weichst du auf Basketball aus?

  • Mich wĂŒrde ja mal interessieren, wo wir mit den 211 Dauerkarten im Bezug auf die anderen Erstligisten stehen?

    Wo kommt eigentlich diese Zahl her? War die jemals offiziell? Ich habe die erstmals gelesen, da lief der freie VVK noch fast eine Woche. Also kann das eigentlich nur ein Zwischenstand gewesen sein.

  • War ein Beispiel das weitere Professionalisierung, die angesprochen wurde, nicht zwingend zu besserer Wirtschaftlichkeit fĂŒhren muss.

  • Wenn ich mich nicht sehr tĂ€usche ist der Frauenfußball gerade in den USA beliebter als der MĂ€nnerfußball. Dann frage ich mich halt, warum dann dieses Beispiel, aber egal, danke fĂŒr die ErklĂ€rung

  • Wenn ich mich nicht sehr tĂ€usche ist der Frauenfußball gerade in den USA beliebter als der MĂ€nnerfußball. Dann frage ich mich halt, warum dann dieses Beispiel, aber egal, danke fĂŒr die ErklĂ€rung

    Vielleicht passt es als Beispiel besser.

    Fußball ist in den USA halt als Sportart fĂŒr Herren & Damen populĂ€r geworden und hatte nie

    diesen traditionellen Vorsprung des Herrenfussballs wie in Europa.

    Some days I really feel like laughing, some days I realize I must stay on my guard

    And I'm not going back, I'm not going back to my dark places(J.Burns)

  • Wenn ich mich nicht sehr tĂ€usche ist der Frauenfußball gerade in den USA beliebter als der MĂ€nnerfußball. Dann frage ich mich halt, warum dann dieses Beispiel, aber egal, danke fĂŒr die ErklĂ€rung

    Vielleicht passt es als Beispiel besser.

    Fußball ist in den USA halt als Sportart fĂŒr Herren & Damen populĂ€r geworden und hatte nie

    diesen traditionellen Vorsprung des Herrenfussballs wie in Europa.

    Damit ist das Argument ja noch invalider :nix: Den Damen muss man dann die Chance zum Aufholen geben und klar muss sich eine Fankultur entwickeln, hat es sich bei den Herren ja auch

  • Vielleicht passt es als Beispiel besser.

    Fußball ist in den USA halt als Sportart fĂŒr Herren & Damen populĂ€r geworden und hatte nie

    diesen traditionellen Vorsprung des Herrenfussballs wie in Europa.

    Damit ist das Argument ja noch invalider :nix: Den Damen muss man dann die Chance zum Aufholen geben und klar muss sich eine Fankultur entwickeln, hat es sich bei den Herren ja auch

    Nein, denke es sollte der Vergleich gezogen werden

    einer traditionellen MĂ€nner-Sportart (USA: Basketball / Europa Fussball),

    bei der aufgrund der historischen Entwicklung eben eine ganz andere Fanbasis bereits geschaffen ist.

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  • das habe ich schon verstanden, weshalb gibt man den Frauensport dann nicht die gleiche Chance und erwartet, dass es gleich funktioniert? Verstehe ich nicht.

  • Keine Ahnung was Meppen gemacht hat. Wenn ich mich recht entsinne sind die irgendwann in den spĂ€ten 90gern von der zweiten Liga in die Versenkung verschwunden und hatten auch vorher keinen relevanten Zuschauerzuspruch.

    Wo da ein Vergleich zu uns ist darfst du mir gern erklĂ€ren, wir haben selbst in der zweiten Liga regelmĂ€ĂŸig mehr Zuschauer als z.B. Wolfsburg obwohl die schon recht oft sogar international spielen.

  • das habe ich schon verstanden, weshalb gibt man den Frauensport dann nicht die gleiche Chance und erwartet, dass es gleich funktioniert? Verstehe ich nicht.

    Wer erwartet denn das?

  • das habe ich schon verstanden, weshalb gibt man den Frauensport dann nicht die gleiche Chance und erwartet, dass es gleich funktioniert? Verstehe ich nicht.

    Dann kannst Du auch fragen warum Rhönradfahren oder Synchronschwimmen nicht die gleichen Chancen bekommen.

    Weil halt das Interesse nicht da ist.

    Warum rennen 50.000 zu Helene Fischer oder Taylor Swift und andere Bands mĂŒssen durch Kneipen tingeln?


    Ich verstehe nicht warum man jetzt stÀndig diese Gleichschaltung fordern sollte.

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  • Ich erwarte schon, dass Randsportarten im öffentlichen Fernsehen ihren Platz haben, was nicht ausreichend passiert. Das hat jetzt aber nichts mit einer populĂ€ren Sportart zu tun und wie wir sehen entwickelt sich der Frauenfußball rasant.

  • Das hat jetzt aber nichts mit einer populĂ€ren Sportart zu tun und wie wir sehen entwickelt sich der Frauenfußball rasant.

    Dann lassen wir ihn sich doch auch einfach entwickeln ..... wo ist denn da das Problem?

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  • Sehe ich genau so. Niemand erwartet, dass zu den Frauen jetzt 20000 Zuschauer pro Heimspiel kommen. Die Diskrepanz was den Zuschaueranspruch anbelangt, könnte hier allerdings schon etwas zurĂŒckgehen. Da wĂ€re schon viel gewonnen. Hat meiner Meinung nach auch noch viel mit strukturellen Problemen zu tun, da Fußball ja traditionell als MĂ€nnersportart angesehen wurde und immer noch wird.

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